Häufig gestellte Fragen zu den Hochschulgruppen

Wer gibt den Anstoß zur Gründung einer Hochschulgruppe?

Idealerweise kommt der Anstoß von Studierenden selbst. Aber auch eine Vertrauensdozentin/ein Vertrauensdozent kann kraft seines Amtes und seiner Kontakte die Gründung einer Hochschulgruppe anstoßen.

 

Wann gilt eine Hochschulgruppe als gegründet?

Die Hochschulgruppe gilt als gegründet, wenn es etwas zum vorzeigen gibt. Das kann eine Webseite sein oder auch eine Facebookgruppe. Außerdem hätte die Geschäftsstelle auch gerne einen namentlichen Sprecher und vielleicht noch einen Stellvertreter, um eine Kommunikation zu ermöglichen.

 

Muss es eine Mentorin oder einen Mentor geben?

Nicht notwendig, es erleichtert jedoch den Zugriff auf Ressourcen der Hochschule, wie zum Beispiel Räume für Treffen oder für Veranstaltungen. Außerdem helfen Mentoren beim „Generationswechsel“, wenn aktive Studierende aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr mitmachen.

 

Wie spreche ich interessierte Kommilitoninnen und Kommilitonen an?

Am besten über die E-Mail-Verteiler der Hochschule. Hier helfen in der Regel auch die Vertrauensdozenten mit dem Zugriff.  Darüber hinaus könnten auch die GI-Verteiler der Regionalgruppen helfen. Damit werden dann in jedem Fall GI-Mitglieder gefunden. Plakate und Aushänge am Fachbereich und an zentralen Orten sind ebenfalls hilfreich, auch zur Bewerbung bereits laufender Veranstaltung und Projekte.

 

Wie könnte eine Gründungsversammlung ablaufen?

Idealerweise sollte die Gründungsversammlung ein offener Prozess sein, in dem die Studierenden die Ziele, Projekte und Aufgaben der Gruppe selbst erarbeiten und diskutieren. Dabei sollten die Ergebnisse gesichert und möglicherweise schon Aufgaben verteilt werden. Um den Anreiz zu erhöhen, dann die Veranstaltung mit einem „social Event“ verknüpft werden, z.B. einem Frühstück oder einem Grillabend. Oder man verbindet es mit einem „Meet your Prof“ und lädt einen Hochschullehrer zum lockerem Gespräch ein.

 

Muss ich einen Verein gründen bzw. welche Ämter sollten besetzt sein?

Die Gründung eines Vereins ist völlig unnötig. Wir wollen so wenig Bürokratie wie möglich. Die Geschäftsstelle braucht einen Ansprechpartner bzw. einen Sprecher der Gruppe, möglichst auch einen Stellvertreter für die Kommunikation mit der Geschäftsstelle und anderen GI-Gliederungen.

 

Wie sind die Hochschulgruppen an die Gesamtorganisation der GI angebunden?

Über den GI-Beirat für Studierende und Auszubildende. Dieser Beirat kümmert sich um die Belange der Studierenden in der GI. Dazu werden auch immer die Hochschulgruppen eingeladen, damit sie sich treffen und austauschen können. Der Beirat hat Sitz und beratende Stimme im GI-Präsidium.  Darüber hinaus ist der Austausch über eine eigene Mailingliste möglich. Wir empfehlen außerdem eine enge Zusammenarbeit mit den GI-Regionalgruppen (sofern vorhanden), zum Beispiel bei der Planung gemeinsamer Veranstaltungen oder auch bei Exkursionen.

 

Wie wird die Hochschulgruppe finanziell unterstützt und wie werden die Budgets verwaltet?

Jeder Hochschulgruppe steht ein Budget von 500 EUR p.a. zur Verfügung. Die Abrechnung bzw. Zuweisung erfolgt durch die Geschäftsstelle. Ausgaben der Gruppe werden gegen Einreichung der Originalbelege erstattet. Für gute Projekte können zusätzliche Mittel beantragt werden, die in aller Regel auch bewilligt werden. Die GI zahlt Reise- und Übernachtungskosten für Veranstaltungen, die mit der Arbeit der Hochschulgruppen in Zusammenhang stehen, dabei zum Beispiel Reisaufwändungen für den Besuch der Beiratssitzungen für Studierende.

 

Welche Hilfen liefert die GI noch?

Die GI stellt Webspace auf dem GI-Server zur Verfügung. Die HG’en können das Template der Gliederungen nutzen, anpassen und die Webseite im CMS-Typo3 selbst pflegen. Außerdem stellen wir auch Mailinglisten bereit. Darüber hinaus liefert die GI Infomaterial und Zeitschriften, Unterstützung von Projekten, Vernetzung mit anderen GI-Gruppen und den Hochschulgruppen untereinander.

 

Müssen alle Mitglieder der Hochschulgruppe Mitglied der GI sein?

Nein. Lediglich der Sprecher/Stellvertreter muss Mitglied der GI sein. Als Anreiz bietet die GI beitragsfreie Mitgliedschaften im ersten Jahr ein. Die Sprecher/Stellvertreter haben das Recht, diese Mitgliedschaften auch Studierenden zu vermitteln, die in der Gruppe aktiv sind (nur für Neumitglieder).

 

 

 

An welchen Veranstaltungen sollte jede Hochschulgruppe vertreten sein?

Möglichst bei den Jahrestagungen der GI INFORMATIK 20XX, bei den Informatiktagen und bei den Sitzungen des Beirats für Studierende. Falls sich die Hochschulgruppe einen thematischen Focus gegeben hat, sollten ggf. auch die entsprechenden Tagungen der Fachbereiche besucht werden.

 

Wie/wo bekomme ich Anregungen für Aktivitäten?

Indem man/frau die Webseiten der anderen Gruppen durchsucht, die Angebote der Regionalgruppen analysiert, auch die der Fachgruppen. Sonst hilft auch jederzeit die Geschäftsstelle. Hilfreich ist auch der Besuch der Meetings des Beirats für Studierende, wo die Hochschulgruppen zusammenkommen. Selbstverständlich sollten auch die Professoren an der jeweiligen Hochschule angesprochen werden.

 

Was bringt die Mitgliedschaft in der GI überhaupt?

Die GI ist DIE Community für Informatikerinnen und Informatiker. Wer sich mit seinem Studienfach und dem was er tut identifiziert, wer die gesellschaftliche Bedeutung dessen was er tut, reflektiert und diskutiert, sollte Teil der Community werden. Wem das allein noch nicht genügt, pürft die Vorteile und Angebote der GI. Sie zielen in erster Linie auf die Weiterbildung im Studium und im Beruf.

 

Weitere Fragen?

Bitte per E-Mail an Ludger Porada richten.

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